HIRZEN PAVILLON
Bäumlihofstrasse 303
CH-4125 Riehen
Tel  +41 61 606 8085
Fax +41 61 606 8086
info@hirzenpavillon.ch

Offenes Bauwerk

Die Architekten entschieden sich bei dem Pavillon für einen zurückhaltenden schlichten Baukörper, welcher seine Spannung durch Überlagerungen von Licht, Wasser, Stein und Glas erfährt. Ein Pavillonbau als materialisierte Poesie. Eine kristalline Struktur eingetaucht in eine Garten- und Parklandschaft. Licht bricht sich an Kanten der Glaslamellen und bildet schillernde Flächen. Spiegelungen überlagern sich mit Reflexionen in Glas und Wasser. In den irisierenden Oberflächen bricht sich das Bild der Umgebung.

Eine Quarzitsteinmauer prägt die Parklandschaft und dringt kraftvoll und präzise in den Glaskörper ein. Sie gliedert Raum und Baukörper und geleitet den Besucher über Wasserflächen in den Pavillon. Wasser mit verschiedenen Tiefen umspielt die Mauer und setzt sich in den Pavillon hinein fort.

Eine vollflächig verglaste Fassade bindet den Baukörper in die Umgebung ein. Die Fassade ist nicht nur Hülle sondern greift raumhaltig in den Innenraum ein und bildet mit ihren Ausweitungen Räume und Zonen. Die Innenräume werden durch die innenseitige Glashülle geprägt. Die Innenfassade grenzt im Vortragsaal mit eingebunden Glaslamellen nach aussen ab und erweitert sich stirnseitig zum Medienraum. Sie weitet sich in eine mit Pflanzen gefüllte Orangerie aus. Die Lounge, ein Raum der Entspannung, wird von den Sinneseindrücken der umgebenden Gläser und dem Kamin geprägt.

 

Die Umgebung wird über die Fassaden eingebunden, teilweise ist sie skizzenartig auf opaquen Gläsern ablesbar, teilweise sind präzise Ausschnitte gegeben. Auf diese Weise erfolgt sowohl eine Abgrenzung als auch ein sehr bewusstes Einbinden und Erlebbarmachen des Aussenraumes. Mit Senkfenstern lassen sich grössere Fassadenbereiche öffnen, Innen- und Aussenbereiche verschmelzen. In diesem Raumgefüge überlagern sich sowohl die verschiedenen Funktionen als auch natürliches mit dem künstlichem Licht. Eine genauere Betrachtung eröffnet dem Besucher eine Fülle von subtilen Stimmungen. Die Decke mit direktem und indirektem Licht bestückt, fügt sich je nach Tagessituation und Lichtintensität in ihrer entmaterialisierten Textur mit den Fassaden zusammen. Die zurückhaltende Materialisierung erfährt ihre Fortsetzung in den Schulungs-, Seminar- und technischen Nebenräumen im Untergeschoss. Diese Elemente verstärken die zurückhaltende Eleganz des Baukörpers und machen seinen Reiz aus. Der Pavillon steht für Ruhe und Begegnung und unterstreicht mit seiner unaufdringlichen und zeitlosen Schlichtheit die Schönheit des Ortes.

GIM Architekten, Bern

Besichtigung und Mietmöglichkeiten

Wir laden Sie ein, den Hirzen Pavillon zu besichtigen und unsere Mietkonditionen zu prüfen.

Esther Skulptur

Ein umfassendes Kunstwerk begrüsst die Pavillon-Besucher auf dem Bäumlihofgut. Die Skulptur aus Bronze und Glas wurde im Beisein der geladenen Gäste anlässlich der Eröffnung des Hirzen Pavillons im Jahr 2003 enthüllt.